WaldHaus Freiburg
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Die siebte Projektwoche vom 14.7.-18.7.2014

 

Betreuung: Philipp Gottwald (WaldHaus Projektleitung), Sarah Mößner (FöJ), Dominik Saladin (Praktikant), Caroline Ludwig (Praktikantin)

Teilnehmer: 24 Schülerinnen der Pestalozzi-Realschule

Alter: Klasse 7 | 13 Jahre

Projektinhalt: Anlage eines Feuchtbiotops an der Westseite des Opfinger Baggersee

 

In der Zeit vom 14.7.-18.7.2014 waren die Mädchen aus den siebten Klassen der Pestalozzi-Realschule im Rahmen der Renaturierungsmaßnahmen am See tätig. Im mittleren Bereich am westlichen Ufer des Sees ist durch die Baggerarbeiten der Firma Peter eine kleine Insel entstanden. Der Flachwasserbereich zwischen dem Ufer und der Insel soll in ein Feuchtbiotop umgewandelt werden. Dazu wurden einzelne kleinere Buchten mit Schilf bepflanzt und ein etwa 100m langer Streifen mit Robinienpfählen abgegrenzt um den Zugang mit Booten zu verhindern. In dieser geschützten Flachwasserzone sollen Amphibien, Vögel und Libellen einen Rückzugsbereich bekommen.

Die Projektwoche begann bei strahlendem Sonnenschein. Arbeitskleidung während dieser Woche waren Badehose und Wassersandalen. Es galt 300 Schilfpflanzen der Arten Typha angustifolia

(Schmalblättriger Rohrkolben) und Phragmites australis (Gewöhnliches Schilf) zu pflanzen.

Dazu mussten im knietiefen Wasser mit Spaten, Maurerkellen oder Schaufeln Löcher gegraben werden, die Wurzelballen eingepflanzt und der Bereich um das Pflanzloch mit Wackersteinen beschwert werden. Während der Arbeit wurde geplanscht und einige Schülerinnen schwammen das erste mal in ihrem Leben in einem See.

Am Dienstag und Mittwoch wurden die Robinienpfähle für die Abgrenzung des Feuchtbiotops hergestellt. Jedes Mädchen fällte mindestens zwei Bäume, entfernte die Äste und die Rinde und sägte die Pfähle zu. Anschließend wurden die Pfähle noch mit dem Beil angespitzt.

Donnerstag und Freitag wurde bei strahlendem Sonnenschein das restliche Schilf gepflanzt und die Pfähle mit einem Vorschlaghammer im Grund des Sees eingeschlagen.

Während der gesamten Projektwoche waren täglich wechselnde Versorgungsteams mit 4-6 Personen im Einsatz, die Lebensmittel für das Mittagessen einkauften, in der Feldküche kochten und das Geschirr spülten. Das Mittagessen wurde mit viel Liebe und Kreativität zubereitet und bestand an jedem Tag aus Salat, Hauptspeise und Nachtisch. Ein großes Lob an alle Beteiligten.