WaldHaus Freiburg

Die Idee

Jedes Jahr kommen Kinder und Jugendliche aus anderen Ländern nach Freiburg. Die Gründe dafür sind sehr verschieden: Flucht vor Krieg und Konflikten, Arbeitsmigration oder neue Familienbindungen können ein Hintergrund sein.

 

Allen Kindern gemeinsam ist, dass die neue Umgebung und Sprache für sie zunächst fremd sind. Mit dem neuen Projekt knüpft das WaldHaus an diesem Punkt an: Die jeweiligen Projektstandorte bieten den Kindern und Jugendlichen Gelegenheit, Ausschnitte ihrer neuen Umgebung kennen zu lernen, insbesondere die oftmals unbekannten Naturräume. Gleichzeitig haben sie in den Projekten die Möglichkeit, sich mit Fähigkeiten und Talenten zu zeigen, die nicht von ihrer Sprach- und Sprechkompetenz abhängen und in der Schule oftmals nicht zum Tragen kommen. In der Schule machen sie in der Anfangszeit häufig die Erfahrung, was sie alles noch nicht können.

 

Durch den handlungsorientierten Ansatz des Projektes haben die Schülerinnen und Schüler die Chance sich bei praktischen Aufgaben zu zeigen: bei den verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten, bei der Mitarbeit im Kochteam, beim Feuer machen, bei kleinen Exkursionen oder bei Spielen und Übungen können sich alle Einbringen und haben gleichzeitig die Gelegenheit, auf niedrigschwelliger Ebene und oftmals unbeobachtet ihre neuen Sprachkenntnisse auszuprobieren und zu erweitern.

 

Gleichzeitig leisten sie mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz in ihrer neuen Umgebung. Sie schaffen Naturrefugien und unterstützen die Artenvielfalt. Dabei erfahren sie, dass sie als Teil einer vielfältigen Gesellschaft einen wertvollen und sinnvollen Beitrag leisten können. Das Selbstwertgefühl der Kinder wird gestärkt und der Teamgeist in der Klasse gefördert.

 

 


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